Wie werden wir morgen arbeiten?

Wie werden wir morgen arbeiten?

Das Konzept „New Work“ umschreibt die moderne Arbeitswelt des globalen und digitalen Zeitalters. Es wurde zunächst in den 70er Jahren vom deutsch-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann entwickelt. Er erklärte das bisherige Arbeitsmodell vor allem in den damaligen Ostblockstaaten für überholt und nannte Freiheit, Selbstverwirklichung und Kreativität als Bausteine für eine zeitgemäße Arbeitswelt.

Heute gilt das Konzept „New Work“ gemäß Trendforschern des Zukunftsinstituts als Megatrend.

Der Stein des Anstoßes

Mit dem Jahr 2020 fand nicht nur in deutschen Büros, sondern überall auf der Welt ein massives Umdenken statt. Die Corona-Pandemie war nicht der Startschuss, sie brachte die Umstrukturierung der Arbeitswelt aber mit einer Geschwindigkeit ins Rollen, für die wir anderenfalls noch viele Jahre gebraucht hätten. Die Idee vom Home-Office, so wie wir es in den letzten Jahren erlebt haben, ist dabei nur die Spitze des Eisberges.

Für die Umsetzung dieser neuen Arbeitsmodelle braucht es Unternehmen, die zukunftsorientiert denken, so wie das unsere Trendfolger tun. Einige Tech-Unternehmen nehmen hier eine Paraderolle ein.

Alle(s) unter einem Dach

Die Arbeitsplätze im neuen Google Campus sind so designt, dass sie schnell auf- und wieder abgebaut werden können. Das Unternehmen geht nämlich nicht davon aus, dass alle zeitnah wieder unter einem Dach arbeiten, aber einige weiterhin das Konzept Home-Office nutzen werden. So möchte Google seinen Mitarbeitenden entgegenkommen.

Das Gebäude sei so entworfen worden, dass es den Arbeitsstil der Google-Mitarbeitenden auch noch in zwanzig, dreißig oder vierzig Jahren entsprechen werde, erklärt David Radcliffe den versammelten Pressevertretern zur Eröffnung. Der Gebäudemanager ist merklich stolz auf seine Arbeit und das kann er auch sein.

Wir investieren in diese Unternehmen, weil sie Pläne für die Zukunft haben. Dort arbeiten einige der kreativsten Entwickler, Designer und Informatiker, die auch deshalb so großartige Arbeit leisten, weil sie von der Weitsicht des Unternehmens profitieren, so wie auch wir Anleger.

Wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt langfristig Bestand haben, das bleibt aktuell noch abzuwarten. Noch hat sich das Konzept „New Work“ nicht überall durchgesetzt.

Wenn Unternehmen weiterhin hochmotivierte Fachkräfte einstellen wollen, müssen sie sich ein Stück weit dem Wandel anpassen, der in den nächsten zehn Jahren völlig neue Methoden, Technologien und Produkte hervorbringen wird.

P.S.: Google hat für seinen Campus auch ein kurzes Video gemacht, mit dem Sie sich selbst einen Eindruck von diesem kleinen Wunderwerk verschaffen können. Falls Sie also gerade fünf Minuten Zeit haben, schauen Sie sich den Campus über diesen Link gern etwas genauer an.

Trendfolgeexperte Michael Proffe
Seit über 30 Jahren hat sich Michael Proffe überaus erfolgreich der Trendfolge verschrieben. Manche bezeichnen ihn sogar als „Mr. Trendfolge“. Bundesweit bekannt – und darüber hinaus – wurde er, weil er es mit drei seiner Börsendienste geschafft habe, in einigen Jahren mit einem Startkapital von 30.000  die unglaubliche Summe von einer Million zu erwirtschaften – dank seiner Trendfolgestrategie.

Michael Proffe ist bekannt aus

Post von Proffe

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