Wenn ich groß bin, werde ich…

Wenn ich groß bin, werde ich…

Vor kurzem ist das neue „Schülerbarometer“ erschienen. Im Rahmen dieser Berufswünsche-Studie befragte das Trendence Institut zu Jahresbeginn knapp 25.000 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 13 nach ihrem Traum-Arbeitgeber. Nachhaltig beeindruckt hat die jungen Menschen dieser Umfrage zufolge offenbar der derzeit reichste Mensch der Welt, mit dem wir uns hier im Blog auch schon ausgiebig befasst haben.

Die Rede ist natürlich von Elon Musk. Dessen Unternehmen Tesla schaffte es im neuen „Schülerbarometer“ als bester Neueinsteiger auf Anhieb auf Platz 5 der Beliebtheitsskala der Kids. Bei den Jungs landete der E-Autobauer sogar auf Platz 3 der Traum-Arbeitgeber. 

Reich und schnell – so könnte man die Berufswünsche der Jugend von heute also vermutlich auch zusammenfassen. Aber vor dem Start ins Berufsleben stehen bekanntlich zunächst einmal Schule und Ausbildung oder Studium. Nachdem wir uns in der vergangenen Woche hier in dem Blog bereits mit finanziellen Fragen rund um Kinder und Familien befasst haben, will ich heute mal einen Blick auf den Aspekt der Ausbildungsvorsorge für den Nachwuchs werfen.  

Die Sinnfrage

Beim Thema Ausbildung sollten sich die für das „Schülerbarometer“ befragten Kids vielleicht nicht unbedingt an ihrem großen Vorbild Elon Musk orientieren. Dessen Laufbahn an der berühmten Stanford University endete nämlich bereits sehr schnell. Ganze zwei Tage reichten Musk, um den Sinn einer Universitätskarriere in Frage zu stellen. Also hängte er sein Doktoranden-Programm nach dieser Erkenntnis kurzerhand an den Nagel, gründete stattdessen ein Start-up und verdiente sein erstes eigenes Geld.  

Immer mehr Junge Menschen möchten einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. (Foto: unsplash)

Den Wunsch, gutes Geld im Job zu verdienen, haben junge Menschen heutzutage zwar immer noch. Aber auch die Frage nach dem Sinn der beruflichen Tätigkeit steht für die Jugend von heute im Mittelpunkt. Bereits seit Jahren wird im Zusammenhang mit „New Work“ davon berichtet, dass die nachfolgenden Generationen mehrheitlich einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen möchten. Auch die Ergebnisse des neuen „Schülerbarometer“ bestätigen dies: „Wir beobachten bei jungen Menschen nach wie vor den ausgeprägten Wunsch nach einer beruflichen Sinnperspektive. Das ist ein klares Resultat aus den vergangenen zwei Pandemie-Jahren. Dieser Wunsch ist vielen von ihnen zunächst wichtiger als etwa eine gut gefüllte Lohntüte“, fasst es der Geschäftsführer des Trendence Instituts zusammen.

Wichtiger als Geld?

Auch aus meinem eigenen Umfeld kenne ich genügend Beispiele, die dies bestätigen. Erst kürzlich habe ich mich mit der Tochter eines Freundes über deren Zukunftspläne unterhalten. Sie ist gerade volljährig geworden, bereitet sich aufs Abi vor und macht sich – ebenso wie ihre Eltern – schon seit einiger Zeit intensiv Gedanken darüber, wie es nach der Schule für sie weitergehen soll. 

Folgendes bekam ich von der jungen Dame zu hören, als ich sie danach fragte, welche Pläne sie hat: „Vielleicht nehme ich mir erst mal eine Auszeit und mache ein freiwilliges Jahr. Am liebsten würde ich ins Ausland gehen und bei einem Hilfsprojekt mitarbeiten. Eine Freundin von mir macht das gerade in Südamerika und ich verfolge das über Instagram – total spannend ist das!“ 

Die Jugend von heute zieht es in die weite Welt. (Foto: unsplash)

„Total spannend“ klingt das tatsächlich, und gut zur Erweiterung des eigenen Horizonts ist ein solcher Auslandsaufenthalt ganz bestimmt auch.
Nicht nur das Beispiel der Tochter meines Freundes zeigt, dass derartige Ziele und Wünsche den nachfolgenden Generationen mindestens ebenso wichtig sind wie Geld, wenn nicht sogar wichtiger. Daher ist es nach meiner Einschätzung heutzutage auch umso ratsamer, dass Eltern möglichst früh damit anfangen, finanzielle Vorsorge für ihr Kind und für dessen Ausbildung zu tragen. Denn von irgendwas will die Horizonterweiterung – sei es der Auslandsaufenthalt, das freiwillige Jahr oder das Studium – ja schließlich bezahlt werden. 

Wer soll das bezahlen?

Schon jetzt liegt der Anteil der Studienberechtigten in Deutschland bei fast 50 Prozent. Anders ausgedrückt: Jede zweite Person zwischen 18 und 21 Jahren erwirbt durch ihren Schulabschluss hier bei uns die Berechtigung, sich an einer Hochschule einzuschreiben. Andere Berechnungen gehen sogar noch von einem deutlich höheren Anteil von bis zu 80 Prozent aus, wenn man die Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung plus Berufserfahrung mitzählt. Es stellt sich also erneut die Frage: Wer soll das bezahlen? 

Ich hatte bereits in dem Blogbeitrag von letzter Woche angedeutet, dass Sparbücher und Sparkonten, Ausbildungsversicherungen oder Bausparverträge aus meiner Sicht nicht das Mittel der Wahl darstellen, um die Ausbildung Ihrer Kinder zu finanzieren. Denn mit den Renditen, die sich mit derartigen Produkten erzielen lassen, kommt Ihr Nachwuchs nicht sehr weit. Von den hohen Abschlusskosten, die bei solchen Verträgen zumeist anfallen, will ich gar nicht erst sprechen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihren Kindern die Welt offensteht! (Foto: unsplash)

Wenn Sie also als Eltern dafür sorgen möchten, dass Ihren Kindern wirklich die Welt zu Füßen liegt, führt nach meinem Ermessen kein Weg vorbei an einem Aktieninvestment. Je früher Sie damit anfangen, desto besser! Denn dann brauchen Sie sich auch nicht mit dem Auf und Ab der Finanzmärkte und irgendwelchen kurzfristigen Hypes auseinandersetzen, sondern können völlig entspannt auf eine langfristige Strategie setzen. 

Wie Sie das noch dazu mit überdurchschnittlichem Erfolg an der Börse hinbekommen, erfahren Sie in meinen Börsendiensten. Ob Sie mit meinen Empfehlungen nun ein Depot auf Ihren Namen oder direkt auf den Namen Ihrer Kinder einrichten (das geht mit sogenannten Juniordepots), bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass Sie wie ich auf die smarte Art der Geldanlage und auf meine Trendfolgestrategie setzen. 

In den meisten Familien ist es ja so, dass die Kinder die sogenannten „Early Adopter“ sind und ständig mit den neuesten Trends um die Ecke kommen. Aber beim Thema Geldanlage können Sie Ihren Kids mit meiner Unterstützung mal zeigen, wo die echten Megatrends zu finden sind. Also – worauf warten Sie? 

Trendfolgeexperte Michael Proffe
Seit über 30 Jahren hat sich Michael Proffe überaus erfolgreich der Trendfolge verschrieben. Manche bezeichnen ihn sogar als „Mr. Trendfolge“. Bundesweit bekannt – und darüber hinaus – wurde er, weil er es mit drei seiner Börsendienste geschafft habe, in einigen Jahren mit einem Startkapital von 30.000  die unglaubliche Summe von einer Million zu erwirtschaften – dank seiner Trendfolgestrategie.

Post von Proffe

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