3 Dinge, die Sie von Warren Buffett lernen können

Sie alle haben bestimmt schon von ihm gehört und zwar als reichsten Mann der Welt, der er vor einigen Jahren einmal war. Heute wird Warren Buffett „nur“ noch auf Rang 4 der reichsten Menschen geführt. Sein Vermögen beträgt laut der Forbes-Liste 53,5 Milliarden US-Dollar.

Im Grunde hat er sein komplettes Vermögen ausschließlich mit langfristigen Investments aufgebaut. Das sind seine drei wichtigsten Grundsätze:

1. Planen Sie eine Sicherheitsmarge ein!

Das Prinzip, dem die Anlagestrategie von Warren Buffett folgt, orientiert sich an der „Sicherheitsmarge“. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass der Wert des Unternehmens geschätzt wird. Dann wird geschaut, ob die Aktie dieses Unternehmens diesen Wert widerspiegelt oder vielleicht sogar günstiger zu erwerben ist.

Sollte die Aktie günstiger sein als sie beim aktuellen Wert des Unternehmens sein müsste, so hat der Anleger eine Sicherheitsmarge, wenn er die Aktie kauft und somit ist es ein lohnendes Investment.

Es gibt Kriterien, die man heranziehen kann um ein Unternehmen zu bewerten:

  • Dividendenrendite
  • Verschuldungsgrad
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
  • Cash flow des Unternehmens
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis
  • Ertragskraft in der Vergangenheit.

2. Beurteilen Sie die Köpfe hinter dem Unternehmen!

Neben den objektiven Kriterien ging Warren Buffett im Laufe der Zeit dazu über, auch qualitative Kriterien mit in die Bewertung des Unternehmens einfließen zu lassen.

So ist ein entscheidendes Kriterium die Qualität des Managements.

Zudem bevorzugt Buffett Unternehmen, die einen nur schwer zu kopierenden Wettbewerbsvorteil haben und schaut sich die Ertragskraft für die Zukunft an. Den Führungsetagen der Unternehmen schenkt er vollstes Vertrauen und hat ein großes Interesse an einem langfristigen Verbleib der Führungskräfte in seinen Unternehmen.

3. Investieren Sie in das was Sie verstehen!

Das rät Buffett seinen Anlegern: Langfristig investieren und zwar nur in Firmen, deren Geschäftsmodell der Anleger versteht. So investiert er in Coca-Cola oder McDonalds. Einfache Geschäftsmodelle, die Firmen sorgen für die Verpflegung ihrer Kunden.

So sollten die Anleger sich auch als Teil des Unternehmens fühlen. Sinn ist es nicht, ein stetiges Rein und Raus aus den Werten und immer nach der nächsten Chance zu schielen.

So wäre es ihm nach seiner Aussage auch egal, wenn die Börse jahrelang schließen würde. Er kauft seine Aktien oder Unternehmen am liebsten für immer.

Die langfristige Geldanlage in profitable Unternehmen, entspricht genau dem Prinzip der Trendfolge.