Gut gemeinter Rat oder schlechter Einfluss?
Wenn Ihr Umfeld über Ihre Finanzen entscheidet
Ich genieße derzeit noch ein wenig den Spätsommer und die gelegentlichen Ruhephasen, die ich mir in der Ferienzeit gerne mal gönne. Und genau um diese Ruhe geht es auch in diesem Blog Beitrag.
Denn wir Menschen sind Herdentiere und oftmals ist der Einfluss unseres Umfelds mächtiger als unsere eigene Willenskraft. Auch unsere Finanzentscheidungen treffen wir selten im stillen Kämmerlein.
Unser privates Netzwerk aus Partnern, Eltern oder Freunden fungiert dabei als ein mächtiger „Ratgeber-Stamm“. Doch leider sind diese Menschen in der Regel keine Experten in Sachen Vermögensaufbau.
In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie Sie es hinbekommen, sich in Zukunft nicht mehr vom „Getöse am Markt“ oder von skeptischen Stimmen aus Ihrem Familien- und Bekanntenkreis verunsichern zu lassen.
Willenskraft trifft auf Urlaubspläne

In vielen Bundesländern hat die Schule schon wieder begonnen, während man in NRW, Bayern und Baden-Württemberg noch die Ferien genießen darf. Einige von Ihnen sind also vermutlich noch im Urlaubsmodus (und wenn auch nur in Gedanken). Um Ihnen zu verdeutlichen, worum es mir heute geht, möchte ich Ihnen deswegen eine typische Situation in einer Familie bei der Urlaubsplanung skizzieren.
Nehmen wir an, der Vater der Familie hat sich vorgenommen, dieses Jahr besonders diszipliniert an seinem Vermögensaufbau zu arbeiten. Er hat sich schon mit meiner Trendfolgestrategie beschäftigt, hat sich als Ziel gesetzt, konsequent den Empfehlungen aus meinem Börsendienst „Proffes Newcomer“ zu folgen und sich mit einem Startkapital von 6.000 Euro endlich ein Depot aufzubauen.
Auf der rationalen Ebene ist ihm völlig klar: „Wenn ich dieses Geld jetzt investiere, arbeitet die Zeit für mich.“
Doch dann beginnt die Urlaubsplanung am Abendbrottisch.
Die Kinder erzählen, dass all ihre Freunde in den Sommerferien in ein exklusives Club-Resort fliegen. Die Ehefrau berichtet von Kollegen, die im letzten Urlaub eine Safari gemacht haben. Im sozialen Umfeld dieser Familie ist ein teurer Luxusurlaub das normale Verhalten, das erwartet wird, um dazuzugehören.
Der Vater weiß natürlich, dass die Investition in Trendfolge-Unternehmen klüger wäre als das Geld in eine teure Urlaubsreise zu stecken. Aber die menschliche Psyche bewertet soziale Verbundenheit oft höher als die nüchternen Fakten.
Eine Entscheidung gegen den teuren Urlaub würde in diesem Moment zu sozialem Reibungsverlust führen – der Familienvater riskiert, als „geizig“ oder als „Spaßverderber“ dazustehen.

Auf das Netzwerk kommt es an!
Der Vater versucht zunächst, hart zu bleiben. Doch es ist bekanntermaßen extrem schwer, gegen den Strom seiner eigenen Familie zu schwimmen.
Wenn das gesamte Umfeld (Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen) den Konsum feiert, erfordert es enorme Energie, sich ständig zu rechtfertigen, warum man selbst andere Prioritäten setzt. Und am Ende siegt (leider) fast immer der Wunsch nach Anerkennung und Harmonie.
Und so gibt der Papa letztendlich doch nach, bucht den teuren Familienurlaub, und die 6.000 Euro, die eigentlich fürs Depot vorgesehen waren, fließen in die Reisekasse statt in Trendfolger.
Wie lässt sich dieses Dilemma nun lösen?
Eine mögliche Strategie könnte so aussehen, dass der Familienvater sich ein Umfeld schafft, das seine Anlagepläne unterstützt. Damit meine ich natürlich nicht, dass er seine Frau und Kinder verlassen soll. Aber es könnte ihm helfen, wenn er sich Menschen anschließt, bei denen nicht der Konsum im Vordergrund steht, sondern das Investieren.
Oft sind es Freunde oder die Familie, die uns mit ihren Bedenken vom Investieren abhalten wollen. Doch in der Regel überschätzen Menschen ohne Börsenerfahrung das Risiko massiv.
Wenn Sie Tennis lernen wollen, fragen Sie doch auch einen Profi und nicht Ihren Nachbarn, ob er Ihnen Tennisstunden gibt (es sei denn, Ihre Nachbarn sind Steffi Graf und Andrè Agassi).
Umgeben Sie sich als Privatanleger also bitte auch mit Menschen, die bereits dort sind, wo Sie hinwollen!

Investieren als geteilte Identität
Vernetzen Sie sich mit Kreisen, in denen erfolgreiches Investieren ein „normales Verhalten“ ist und schließen Sie sich Gruppen an, die auf meine Trendfolgestrategie setzen!
Bei meinen Lesertreffen, die ich regelmäßig veranstalte, bietet sich genau diese Möglichkeit. Sie erhalten bei diesen Events nicht nur Einblicke in aktuelle Markttrends, sondern bekommen auch die Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten.
So wird das Investieren zur geteilten Identität: „Wir sind Leute, die in Megatrends investieren.“ Auch beim großen Sommerfest von „Proffes Trend Depot Platin“, das wir im Juni veranstaltet haben, war das der Spirit.

Der Lärm der Welt
Aber es gibt noch einen weiteren Faktor, der uns davon abhält, so zu handeln, wie es am besten für uns und unseren Vermögensaufbau wäre. Ich meine natürlich den „Lärm der Welt“, dem wir Tag für Tag ausgesetzt sind.
Wir werden täglich auf sämtlichen Kanälen mit Nachrichten überflutet. Viele davon sind negativ und lösen Urteilsfehler in uns aus, wie zum Beispiel die sogenannte Verfügbarkeitsheuristik. Dabei handelt es sich um ein Fehlverhalten, das wir Menschen häufig zeigen und das durch intensiven Nachrichtenkonsum verstärkt wird: Informationen, die in unserem Gedächtnis leicht verfügbar sind – weil sie in den Medien permanent wiederholt werden –, erscheinen uns wichtiger oder wahrscheinlicher, als sie es tatsächlich sind.
Wenn wir beispielsweise ständig von fallenden Kursen hören, messen wir diesen Ereignissen eine viel zu hohe Bedeutung bei. Dies vernebelt den Blick auf die langfristige Entwicklung und kann dazu führen, dass wir durch diesen verzerrten Blickwinkel dazu neigen, vorschnelle und oft falsche Anlageentscheidungen zu treffen.
Beim Sommerfest meines Platin-Dienstes war auch das ein Thema in den Gesprächen: Es wird immer mal Situationen geben, in denen es mal richtig turbulent wird und unser Depot schwankt. Und dann ist es gut, eine Gruppe von Gleichgesinnten zu haben, die sich kennt, sich gegenseitig stützt und sich auf den Boden der Tatsachen zurückbringt, wenn es an den Märkten mal richtig zur Sache geht.

Machen Sie es sich einfach!
Von Fake News will ich an der Stelle gar nicht erst anfangen, denn diese verstärken solche Urteilsfehler natürlich noch mal um ein Vielfaches. Daher lautet mein abschließender Rat: Erfolg ist oft das Ergebnis eines guten Umfelds, das man sich zulegt.
Wenn Sie erfolgreich investieren wollen, vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten und machen Sie es sich so leicht wie möglich.
Drosseln Sie am besten auch Ihren Nachrichtenkonsum ganz bewusst. Dies hilft Ihnen dabei, sich nicht vom „Getöse am Markt“ ablenken zu lassen und gelassen dem bewährten System der Megatrends zu folgen.
Je weniger Willenskraft und Gegenargumente Sie aufwenden müssen, desto eher bleiben Sie auf Ihrem Kurs. Und wenn Sie dabei auf die Empfehlungen aus meinen Börsendiensten setzen, entlastet Sie das ungemein.
Lassen Sie mich aber zum Schluss noch einmal auf unseren Familienvater aus dem Beispiel oben zurückkommen. Ich möchte eines klarstellen: Bei der Trendfolge geht es nicht darum, als reichster Mensch auf dem Friedhof zu enden. Ganz im Gegenteil!
Mein Motto lautet nicht umsonst „more time to live® – mehr Zeit zum Leben“!
Langfristig ermöglicht Ihnen mein System nämlich beides: den traumhaften Familienurlaub ohne schlechtes Gewissen und einen soliden, stetigen Vermögensaufbau.
Doch damit Ihr Depot diese Freiheiten in der Zukunft ganz entspannt finanzieren kann, müssen Sie es natürlich erst einmal füttern und über die Zeit wachsen lassen.