Anne S. und der positive Blick aufs Leben

Anne S. und der positive Blick aufs Leben

In einem vergangenen Blogbeitrag habe ich mich mit der Frage befasst, wie wir als Anleger am besten mit der aktuellen Situation umgehen und wie das Leben nach der Putin-Krise aussehen wird.

Dass ich die aktuelle Lage keineswegs schönreden möchte, dürfte klar sein. Aber ich habe Ihnen einige Indizien dafür geliefert, dass die Aussichten für uns Anleger optimistischer aussehen, als manch einer vielleicht denken mag.

Eine weitere wichtige Frage, die ich mir in dem Zusammenhang stelle, ist die, ob ich mit meiner grundsätzlich positiven Herangehensweise immer und überall auf offene Ohren treffe.

Wenn es an der Börse gut läuft, ist es nicht schwer, andere von einer Strategie zu überzeugen. Aber wie sieht es in Krisenzeiten aus? Und wie reagieren meine Leser ganz konkret, wenn es einmal nicht so gut läuft? Diese Themen beschäftigen mich, denn natürlich möchte ich Ihnen auch in Krisenzeiten mit meinen Tipps und meiner Strategie gerne zur Seite stehen.

Also habe ich nachgefragt – und zwar bei Anne S., der treuen Leserin meines Einsteigerdienstes „Proffes Newcomer“, die hier im Blog und in den „Proffe News” seit Ende 2020 in loser Folge von ihren eigenen Erfolgen auf dem Börsenparkett berichtet.

Lesen Sie also heute, wie Anne S. das aktuelle Weltgeschehen und an den Aktienmärkten bewertet – und, ob sie meinen positiven Blick aufs Leben teilt.

Viel Spaß beim Lesen.

Eine andere Welt

Zum Jahreswechsel wurden dann auch bei mir – wie vermutlich bei vielen anderen von Ihnen – Reisepläne für 2022 geschmiedet. Frisch „geboostert“ buchte ich schon im Januar einen Spätsommerurlaub im sonnigen Süden und plante zudem einen Städte-Kurztrip für April und eine USA-Reise für den Mai (ein lang geplanter Trip, der aufgrund der Pandemie mehrfach verschoben werden musste). Außerdem wurden in den Weihnachtsferien diverse Renovierungs- und Modernisierungspläne geschmiedet. Die Liste der Projekte und Vorhaben fürs neue Jahr füllte sich zusehends. Was man halt so macht, wenn es einem gut geht und man Langeweile hat… 😉

Dann kam der 24. Februar – und plötzlich lebten wir in einer anderen Welt. Russland war in die Ukraine einmarschiert, es herrschte plötzlich Krieg in Europa. Alle Themen, mit denen man sich vorher beschäftigt hatte, kamen einem nun vollkommen unwichtig vor. Ich erinnere mich noch, dass ich in den ersten Tagen nach Kriegsausbruch mit Geschäftspartnern in Videokonferenzen saß und mich kaum darauf konzentrieren konnte, was da besprochen wurde. Ich dachte nur die ganze Zeit daran, wie absurd das alles eigentlich ist und wie man sich allen Ernstes über solch vermeintlich belanglose Themen unterhalten kann. Und die traurigen Bilder aus den Nachrichten – von geflüchteten ukrainischen Familien oder Menschen, die in U-Bahnhöfen ausharren – gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Wie verhält man sich richtig?

Natürlich habe ich mir auch sogleich die Frage gestellt, wie man sich in einer solchen Situation am besten verhält. Und ich habe nach Möglichkeiten gesucht (und sie gefunden), meinen kleinen Teil dazu beizutragen, die Menschen aus der Ukraine von Deutschland aus zu unterstützen. Außerdem habe ich viel mit anderen Menschen über die Situation gesprochen und mich informiert – über die Situation in der Ukraine und die Situation der geflüchteten Menschen.

Ich versuche allerdings, meinen Medienkonsum bewusst zu dosieren und nur bestimmte Quellen zu nutzen. Schon zu Pandemie-Zeiten habe ich festgestellt, dass mir diese Strategie dabei hilft, nicht in eine Negativspirale zu geraten. Aber ganz zwangsläufig stellt sich einem ja dann trotzdem nach vielen Gesprächen und durch den ganzen Informations-Input irgendwann die Frage: „Was bedeutet die Situation jetzt eigentlich für mich persönlich, ganz konkret?“    

Was bedeutet das für mich?

Eines vorweg: Der Krieg und seine Folgen, Gedankenspiele zu atomaren Waffen ebenso wie die Diskussionen rund um das Thema Energiekrise lassen auch mich nicht völlig unbeeindruckt. Und die gestiegenen Preise nicht nur an den Tankstellen, sondern auch für Energie- und Heizkosten oder Lebensmittel nehme natürlich auch ich wahr. (Übrigens ebenso wie die leergeräumten Supermarktregale und Rationierungen bei Lebensmitteln wie Speiseöl oder Mehl – hier dachte ich eigentlich, wir hätten aus der Corona-Pandemie gelernt, dass es keinen guten Grund für Hamsterkäufe gibt…).

Seitdem ich an der Börse unterwegs bin, verfolge ich auch die Wirtschaftspresse viel aufmerksamer als zuvor. Und ich lese selbstverständlich darin von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Börsenkurse. Aber ebenso wenig wie die gestiegenen Energiepreise lassen mich auch aktuelle Schwankungen an der Börse definitiv nicht in Panik verfallen. Manchmal wundere ich mich dabei fast ein wenig über mich selbst, wie gelassen ich das hinnehme.  

Vielleicht liegt es daran, dass ich Michael Proffe schon längere Zeit verfolge – und vermutlich habe ich es deswegen bereits verinnerlicht, eher langfristig zu denken und mich von vorübergehenden Kursrücksetzern nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Genau aus dem Grund habe ich mir vor einigen Wochen auch den aktienlust.tv -Livestream angesehen, wo Herr Proffe über seine Strategie und seine Einschätzung der aktuellen Krise gesprochen hat. Das war für mich noch mal eine gute Bestätigung. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir Herrn Proffes abschließenden Worte: „Dafür sind wir am Leben: Man muss positiv die Welt schauen. Wenn sich Türen zuschlagen, machen sich neue auf“. 

Einen Nerv getroffen

Mit diesem Schlusswort hat er bei mir einen Nerv getroffen. Denn ich selbst bin auch eher der Typ „Glas halb voll“ und denke, man sollte sich immer eher am Guten orientieren, statt permanent das Schlimmste zu befürchten. Denn Letzteres kann auf Dauer einfach nicht gesund sein. 😉

Ich bin aber auch der Meinung, dass es mir selbst (und sehr vielen Menschen aus meinem Umfeld) trotz allem immer noch sehr gut geht. Und dass wir hier in Deutschland – gerade auch angesichts des Leids der Menschen in der Ukraine – überhaupt keinen Grund haben, uns zu beklagen oder gar Angstzustände zu bekommen.

Insofern mache ich an der Börse einfach stoisch weiter wie bisher. Und für die Menschen in der Ukraine wünsche ich mir natürlich, dass auch sie bald wieder Zuversicht schöpfen und Positives erleben können.        

Herzlichst,

Ihre Anne

Trendfolgeexperte Michael Proffe
Seit über 30 Jahren hat sich Michael Proffe überaus erfolgreich der Trendfolge verschrieben. Manche bezeichnen ihn sogar als „Mr. Trendfolge“. Bundesweit bekannt – und darüber hinaus – wurde er, weil er es mit drei seiner Börsendienste geschafft habe, in einigen Jahren mit einem Startkapital von 30.000  die unglaubliche Summe von einer Million zu erwirtschaften – dank seiner Trendfolgestrategie.

Post von Proffe

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