Die Wahrheit über den perfekten Verkaufszeitpunkt

Die Wahrheit über den perfekten Verkaufszeitpunkt

Liegen Sie mit Ihren Verkaufsentscheidungen immer genau richtig?

wer die Tesla-Aktie in den letzten 10 Jahren aufmerksam verfolgt hat, kennt das Gefühl nur zu gut: Mal schießt der Aktienkurs wie eine SpaceX-Starship-Rakete Richtung Mars, dann rauscht sie wieder runter, als hätte jemand die Schwerkraft neu erfunden. Anleger ohne Strategie erleben hier mehr Nervenkitzel als auf jeder Achterbahn im Freizeitpark.

Tesla ist ein Paradebeispiel dafür, wie oft die Frage aufkommt: „Soll ich jetzt verkaufen?“ Viele Anleger sind viel zu früh abgesprungen. Entweder weil sie die Kurssprünge nicht ausgehalten haben, oder weil sie den Trend der Elektromobilität schon am Ende sahen, oder weil sie entsetzt waren über Elon Musks kurze „Bromance“ mit Donald Trump. Und heute? An so manchem Tesla klebt der Sticker: „Bought this before Elon went crazy.“ Das führt uns direkt in die Wahrheit über Anlegerpsychologie.

Denn eine Aktie lässt sich nun mal leichter abstoßen als ein Auto. Doch genau das führt oft zu Kurzschlusshandlungen: Man verkauft, weil man Angst hat, dass es weiter nach unten geht. Andere wiederum warten und warten in der Hoffnung auf das „große Comeback“. Nur um zuzusehen, wie ihre schönen Gewinne zusammenschmelzen. Die Wahrheit ist: Den perfekten Zeitpunkt erwischt fast niemand.

Die Börse kann mehr Nervenkitzel bieten als jede Achterbahn (Quelle: unsplash.com) 

Warum „perfektes Timing“ eine Illusion ist

An der Börse gibt es diesen Traum, den wohl jeder Anleger schon mal hatte: den perfekten Moment zum Verkaufen zu erwischen. Oben raus, kurz bevor der Kurs kippt – und Zack! Gewinne eingetütet, Applaus vom Publikum. Klingt herrlich, oder?

Die Realität sieht anders aus. Niemand – wirklich niemand – schafft das zuverlässig. Nicht die Profis an der Wall Street, nicht die genialsten Hedgefonds-Manager und auch ich nicht. Warum? Weil Börsenkurse nicht nach einem Plan laufen, sondern in Wellenbewegungen, mit Überraschungen, Fehlschlägen, und auch mal einem verrückten Tweet von Elon Musk oder den blitzschnellen Reaktionen hochvernetzter Algorithmen, die alles durcheinanderwirbeln.

Den perfekten Ausstiegszeitpunkt zu treffen, ist genauso unwahrscheinlich wie der Sechser im Lotto. Auch wenn Bekannte gerne mit ihren Erfolgsgeschichten prahlen …  In Wahrheit sind das bestenfalls Glücksgriffe, falls sie überhaupt so passiert sind.

Den perfekten Ausstiegszeitpunkt zu treffen ist genauso unwahrscheinlich wie der Sechser im Lotto (Quelle: unsplash.com)

Und genau hier liegt der Knackpunkt. Wer immer nur auf den absoluten Höchststand lauert, läuft Gefahr, ewig zu warten. Oder noch schlimmer. Zu früh das Handtuch zu werfen. Perfektes Timing ist eine Börsenillusion. Mit meiner Strategie habe ich aber einen zuverlässigen Weg gefunden, profitable Ausstiegspunkte zu identifizieren!

Wie Trendfolger das Thema Verkaufen wirklich angehen

Aber wenn perfektes Timing eine Illusion ist, wie gehen wir Trendfolger dann mit dem Verkaufen um? Ganz einfach: Wir versuchen nicht, den Gipfel zu erwischen. Wir bleiben lieber so lange im Trend, bis er sichtbar an Kraft verliert.

Das klingt unspektakulär, ist aber hoch effektiv. Denn die großen Gewinne entstehen nicht beim Jonglieren mit Minuten und Tagen, sondern beim Aussitzen ganzer Megatrends.

Entwicklung der Tesla-Aktie von 2015 bis heute

Schauen Sie sich den Tesla-Chart einmal genauer an. Wer bei den „Turbulenzen“ zwischen 2015 und 2019 raus ist, hat den wirklichen Lauf der Aktie ab Ende 2019 nie erlebt. Dasselbe gilt für Nvidia oder Apple. Wahre Trendfolger sind nicht die, die ständig rein und raus springen, sondern die, die sich vom Auf und Ab nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Unser Blick richtet sich also nicht auf den exakten Kursstand, sondern auf die Tragfähigkeit des Trends und die Fundamentaldaten:

• Bleibt der Megatrend intakt? Wenn das Unternehmen Innovationen bringt, die Umsätze steigen, die Gewinne wachsen und die Nachfrage nach den Produkten zunimmt, dann bleiben wir dabei.

• Verliert das Unternehmen seine Stärke? Wenn die Produkte nicht mehr gefragt sind, Umsätze zurückgehen, Margen unter Druck geraten oder Wettbewerber technologisch vorbeiziehen, dann ist Vorsicht angesagt.

• Bröckelt die Vision? Wenn Innovationen ausbleiben und die Story an Kraft verliert, ist das für Trendfolger ein klares Warnsignal – selbst dann, wenn der Kurs noch freundlich aussieht.

Das ist ein grundlegender Unterschied zu all den hektischen Tradern, die meinen, jeden Tag schlauer als der Markt sein zu müssen. Wir wissen, dass der Markt oft launisch ist, aber die Megatrends sind stark und langlebig. Sie überstehen weltweite Krisen und gehen aus ihnen sogar als Gewinner hervor.

Oder um es bildlich zu sagen: Trendfolger sind wie Langstreckenläufer. Wir wollen bei einem Marathon nicht den Sprint auf den ersten 100 Metern gewinnen, sondern am Ende das Zielband durchlaufen.

Trendfolger sind Langstreckenläufer (Quelle: unsplash.com) 

Woran Sie erkennen, dass ein Trend bricht

Viele Anleger starren ausschließlich auf Charts und Linien, als könnten sie darin die Zukunft lesen. Doch ein echter Trendfolger schaut primär woanders hin. Uns interessiert nicht, ob eine Aktie mal 10 % hoch- oder runterzuckt. Uns interessiert: Steht der Trend selbst noch fest im Sattel, oder wackelt er?

Es gibt ein paar klare Hinweise, wann ein Trend tatsächlich ins Kippen gerät:

1. Wenn der Megatrend selbst infrage steht.

Tesla schwankt, keine Frage. Aber der Trend Elektromobilität? Der rollt unaufhaltsam. Selbst wenn einzelne Hersteller kämpfen, bleibt das Ziel klar.

Anders war es etwa bei der Fotografie. Als die Digitaltechnik kam, war das Ende der klassischen Filmrolle unausweichlich. Kodak hat das ignoriert, und genau deswegen spielt der Konzern heute keine Rolle mehr.

Kodak ist von der Digitalfotografie vollkommen verdrängt worden (Quelle: unsplash.com)

Es ist nie zu spät!

2. Wenn die Marktführer ihre Rolle verlieren.

Trendfolger setzen auf die Champions. Wer bei Handys auf Nokia oder bei Smartphones auf Blackberry gesetzt hat, erinnert sich: lange unangefochtene Nummer 1 – bis Apple und Samsung kamen. Wer den Trend Smartphone erkannt, aber am falschen Player festgehalten hat, hat das Nachsehen gehabt.

3. Wenn die Story bröckelt

Ein Megatrend lebt von Vision, Wachstum und Innovation. Sobald ein Unternehmen nur noch aufgrund von Rückschritten, Kürzungen oder Entlassungen in den Schlagzeilen ist, sollten Anleger hellhörig werden. Nvidia zum Beispiel lebt nicht nur von KI-Chips, sondern von der Vision, die digitale Welt mit Künstlicher Intelligenz zu prägen. Wenn diese Vision eines Tages ins Stocken geriete, wäre das ein Warnsignal.

4. Wenn bessere Chancen auftauchen

Manchmal geht es gar nicht darum, ein sinkendes Schiff zu verlassen, sondern auf ein schnelleres Boot umzusteigen. Wer seit 2007 noch an Nokia festhielt, während Apple das iPhone aus dem Hut zauberte, hat schlicht die Umschichtung verpasst.

Nokia war Platzhirsch bei Mobiltelefonen bis Apple das iPhone herausbrachte (Quelle: unsplash.com)

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Nicht jeder Kursrücksetzer bedeutet Trendbruch. Ich verkaufe niemals aus Panik, sondern nur dann, wenn mein Trendfolge System mir einen Trendbruch signalisiert und der Ausblick des Unternehmens einfach nicht mehr stimmt.

Gewinne sichern ohne sich austricksen zu lassen

Die große Kunst an der Börse ist es nicht, ständig hin und her zu springen, sondern ruhig zu bleiben, wenn es wackelt. Genau das unterscheidet Trendfolger von hektischen Tradern.

Was also tun, um Gewinne wirklich optimal mitzunehmen?

1. Gewinne laufen lassen

Die größten Renditen entstehen nicht in Tagen oder Wochen, sondern über Jahre. Wer Nvidia oder Amazon nach dem ersten Verdoppler verkauft hat, konnte von der nachfolgenden Dynamik gar nicht profitieren.

2. Teilverkäufe nutzen

Manchmal ist es sinnvoll, einen kleinen Teil der Gewinne mitzunehmen. So haben Sie Ihren Einsatz ggfls. schon wieder in der Tasche, und bleiben mit den Gewinnen investiert. Das nimmt den Druck raus.

3. Umschichten statt panisch verkaufen

Wenn Sie merken, dass ein Trend kippt oder ein noch stärkerer Megatrend winkt, ist Umschichten die bessere Wahl. So bleibt Ihr Kapital in Bewegung statt an der Seitenlinie zu parken.

4. Auf Sicht fahren

Ein Trendfolger schaut auf Jahre, nicht auf Tage. Wer sich von jedem Elon-Musk-Tweet oder jeder Quartalszahl verrückt machen lässt, fährt Achterbahn ohne Ende. Wer dagegen den Blick auf die große Linie behält, bleibt entspannt und erfolgreich.

Kurz gesagt: Nicht die Nerven entscheiden über Ihre Gewinne, sondern die Strategie.

So nehmen Sie Gewinne wirklich optimal mit

Verkaufen ist an der Börse kein Drama, sondern einfach einen Teil der Reise. Wichtig ist, dass Sie sich nicht von Panik oder Euphorie treiben lassen. Ein echter Trendfolger verkauft nicht aus Bauchgefühl, sondern aus Strategie.

Das bedeutet:

  • Sie bleiben solange investiert, wie der Megatrend intakt ist.
  • Sie nehmen Teilgewinne mit, wenn es passt, aber ohne den ganzen Trend aus der Hand zu geben.
  • Sie schichten um, wenn sich die besseren Chancen klar abzeichnen.

Damit sind Sie nicht der nervöse Händler, der dem Markt ständig hinterherläuft. Sie sind der ruhige Investor, der die großen Wellen reitet.

Und genau das ist die Kunst: Gewinne nicht kleinzurechnen, sondern groß werden zu lassen. Wer die Megatrends der Zukunft erkennt, ob Elektromobilität, Künstliche Intelligenz oder Digitaler Zwilling, und dabei bleibt, kann aus einer Welle eine echte Lebensveränderung machen.

Mein Rat: Bleiben Sie Trendfolger. Lernen Sie, Gewinne laufen zu lassen, und steigen Sie nur aus, wenn der Trend wirklich bricht. So optimieren Sie nicht nur Ihr Depot, sondern auch Ihr finanzielles Fundament für die Zukunft.

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Trendfolgeexperte Michael Proffe
Seit über 30 Jahren hat sich Michael Proffe überaus erfolgreich der Trendfolge verschrieben. Manche bezeichnen ihn sogar als „Mr. Trendfolge“. Bundesweit bekannt – und darüber hinaus – wurde er, weil er es mit drei seiner Börsendienste geschafft habe, in einigen Jahren mit einem Startkapital von 30.000  die unglaubliche Summe von einer Million zu erwirtschaften – dank seiner Trendfolgestrategie.

Michael Proffe ist bekannt aus

Post von Proffe

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