Warum ETFs kein Allheilmittel sind

Warum ETFs kein Allheilmittel sind

Ein Hype um drei Buchstaben

In diesem Blogbeitrag möchte ich über Exchange Traded Funds – kurz ETFs – sprechen. Das hat zwei Gründe: Zum einen, weil einige von Ihnen mich dazu animiert haben, ETFs als Anlageform unter die Lupe zu nehmen und darüber einmal einen Blog-Artikel zu schreiben. Und zum anderen, weil ich den Eindruck habe, dass um das Thema ETFs in letzter Zeit ein regelrechter Hype ausgebrochen ist.

ETFs sind günstig, einfach zu handeln, breit gestreut und erzielen eine langfristig solide Rendite – so lautet das gängige Narrativ, das von Finanzmedien, Banken und Börsenportalen immer wieder propagiert wird. Die „Zielgruppe“, die dabei zumeist angesprochen wird: Börseneinsteiger, junge Menschen und gerne auch Frauen, die sich ein eigenes Depot zur Altersvorsorge aufbauen wollen. „Schon mit 25 Euro kann man mit ETFs starten“ – ein Satz, den ich so oft gehört habe, dass ich inzwischen ziemlich allergisch darauf reagiere. 😉   

Ich möchte Ihnen in diesem Blogbeitrag daher nicht nur erklären, was ETFs von Einzelwerten, auf die ich bekanntlich setze, unterscheidet, sondern auch beleuchten, warum ETFs kein Allheilmittel sind – und welche Alternativen es gibt.     

Frühstücksbuffets sind nicht mein Ding. (Foto: unsplash)

Sind Sie ein Buffet-Fan?

Sie haben richtig gelesen – ich rede nicht von Warren Buffett, sondern vom Frühstücksbuffet. Bekanntlich bin ich viel auf Reisen und ich muss zugeben, dass Frühstücksbuffets in Hotels echt nicht mein Ding sind. Während andere die riesige Auswahl an Speisen loben und es großartig finden, dass sie sich schnell und unkompliziert am Buffet eindecken können, bin ich ein Freund von gepflegtem Service am Tisch. Ich brauche beim Frühstück auch keine zig verschiedenen Brotsorten, Aufschnitte oder Marmeladen. Eine gut gemachte Speise aus hochwertigen Produkten – zum Beispiel ein pochiertes Bio-Ei auf einem guten Sauerteigbrot –, die mir am Tisch serviert wird, ist für mich der eindeutig bessere Start in den Tag.  

Ganz ähnlich verhält es sich mit ETFs. Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass Ihnen bekannt ist, dass es sich bei ETFs um börsengehandelte Fonds handelt, die in einen ganzen Index investieren – etwa den DAX, den S&P 500 oder den MSCI World. Und anstatt sich auf einzelne Unternehmen zu konzentrieren, bildet ein ETF eben mit einer breiten Streuung die Entwicklung eines gesamten Marktes ab. ETFs sind also nichts anderes als ein großes Buffet, bei dem man von allem etwas bekommt – aber nicht unbedingt die besten Speisen, vielmehr den Durchschnitt. Einzelaktien hingegen könnte man als ein individuelles Gericht bezeichnen, das genau auf den Geschmack des Anlegers abgestimmt ist, und – wenn es sich um einen Trendfolger handelt – aus den besten Zutaten gemacht wurde. Und ein weiterer entscheidender Faktor kommt bei der Einzelaktie noch hinzu: Ich als Aktionär kann selbst entscheiden, welche Werte ich auswähle. Bei ETFs ist das nicht möglich – deswegen sprechen wir hier auch vom passiven Investieren.

Mein Weg: Sich aktiv das Beste vom Börsen-Menü herauspicken! (Foto: unsplash)

Allheilmittel ETF?

Während also ein ETF schlicht den Index abbildet, können wir mit der Trendfolgestrategie ganz gezielt in die stärksten Unternehmen investieren, die den Markt über Jahre oder Jahrzehnte dominieren. Dennoch entscheiden sich unglaublich viele Anleger für die Variante ETF.

Eine Ende 2024 veröffentliche Studie im Auftrag von BlackRock zeigte, dass noch nie so viele Menschen in Deutschland ihr Geld in Indexfonds gesteckt haben wie heute. Im Laufe des letzten Jahres konnte bei den ETF-Sparplänen hierzulande ein Anstieg von 34 Prozent verzeichnet werden. Dieses starke Wachstum hängt natürlich auch damit zusammen, dass ETFs in den Medien als das Allheilmittel schlechthin gehypt werden. Neulich bezeichnete eine große deutsche Wochenzeitung ein MSCI-World-ETF als „Ibuprofen des Investierens“. Das war zwar vom Autor wohl eher ironisch gemeint, dennoch empfahl er in seinem Artikel Aktien-ETFs als die Anlageform seiner Wahl.

Sind ETFs ein „Allheilmittel“ wie Ibuprofen? (Foto: unsplash)

Welches Risiko will ich eingehen? 

Ein Argument für ETFs, das in dem Zusammenhang immer wieder genannt wird, ist das vermeintlich geringere Risiko. Und ja – wer breit gestreut investiert, reduziert sein Einzeltitelrisiko. Aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass ETFs komplett risikofrei sind!

Das Problem: Viele Anleger – und gerade die Einsteiger – setzen auf ETFs, weil sie Angst vor Einzelaktien haben – und damit vor kurzfristigen Schwankungen. Denn wir Deutschen sind nun mal ein besonders risikoscheues Völkchen. Und laut einer Kantar-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Banken hat das Sicherheitsbedürfnis hierzulande sogar noch zugenommen: Nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent) der im Dezember 2024 befragten Erwachsenen zeigte sich offen dafür, künftig ein höheres Anlagerisiko einzugehen, um damit gegebenenfalls auch mehr aus seinem Geld zu machen. Bei derselben Umfrage ein Jahr zuvor waren es noch 33 Prozent.

Wer große Sprünge machen will, muss auch ein gewisses Risiko eingehen. (Quelle: unsplash.com) 

Doch echte Vermögensbildung erfordert nun mal ein gewisses Maß an Risikobereitschaft. Und ob ETFs oder Einzelaktien besser zu Ihnen passen, hängt nicht nur von Ihrer Risikobereitschaft ab, sondern auch von Ihrem Anlagehorizont.

Zwei zentrale Fragen

Als Anleger sollten Sie sich daher die folgenden beiden Fragen stellen: Erstens: Wie viel Risiko passt zu mir? Und zweitens: Wie ist mein Anlagehorizont?

Sie sind jung und flexibel und starten gerade erst an der Börse? Dann sind Sie auch in der Lage, kurzfristige Kursschwankungen auszusitzen und können es durchaus „wagen“, auf Einzelaktien zu setzen. Sie stehen zwar noch mitten im Arbeitsleben, machen sich aber schon Gedanken darüber, ob das Geld im Ruhestand reicht? Dann dürfte zwar der Sicherheitsaspekt bei Ihnen eine größere Rolle spielen als beim jungen Börsenneuling. Aber Sie müssen sich auch im Klaren darüber sein: Mit 25 Euro im Monat, die Sie in einen Indexfond stecken, ist Ihnen zur Altersvorsorge auch nicht geholfen! Denn wer erst spät mit dem Investieren beginnt, kann mit ETFs und deren durchschnittlichen Marktrenditen von 6 bis 8 Prozent oft nicht genügend Kapital aufbauen, um seine Ziele zu erreichen. Wer also nicht Jahrzehnte Zeit hat, braucht eine höhere Rendite. Und womit lassen sich deutlich höhere Renditen erzielen? Natürlich mit meiner Trendfolgestrategie! Denn hier sammeln wir nicht mit einem großen Fischernetz alles Mögliche ein (neben Fischen auch jede Menge Seegras und Müll), sondern holen uns mit unserer Angelrute aktiv die größten Fische an die Angel! 

Mit den Trendfolgern holen wir uns die größten Fische an die Angel! (Foto: unsplash)

Meine Alternative zu ETFs

Spätestens an dieser Stelle werden sich all diejenigen zu Wort melden, die ETFs wegen der niedrigen Einstiegskosten für die erste Wahl halten. Genau für Sie habe ich meinen Einsteigerdienst „Proffes Newcomer“ ins Leben gerufen, der Sie mit einem überschaubaren Startbudget von 3.000 Euro ganz schnell in die Lage versetzt, ein renditestarkes Depot anzulegen. Die jährlichen Kosten für diesen Dienst liegen bei 149,20 Euro – gut investiertes Geld, für das Sie von mir jede Woche für umgerechnet 2,87 Euro wertvolle Empfehlungen bekommen (die Sie darüber hinaus sogar 30 Tage lang kostenlos testen können). Das ist aus meiner Sicht der perfekte Einstieg für Anleger mit einem kleinen Startkapital. 3.000 Euro mag nach viel Geld klingen, wenn Ihnen eingeimpft wurde, dass man bei ETFs schon mit 25 Euro im Monat loslegen kann. Aber ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen zeigen konnte, dass diese Rechnung so nicht aufgehen wird.

Und außerdem: Warum sollte man sich mit dem Durchschnitt zufrieden geben, wenn man zu den Gewinnern gehören kann? Wer größere Finanzziele verfolgt und mehr Rendite erzielen will, muss sich auf die stärksten Aktien konzentrieren! Bestehend aus 5 Aktien und 5 Optionsscheinen von top Trendfolge-Unternehmen, erzielt das Newcomer-Depot eine durchschnittliche Rendite von 30 Prozent im Jahr! Und für alle, die das Startbudget von 3.000 Euro vielleicht noch nicht zur Verfügung haben, lautet mein Rat: Stellen Sie sich das Depot doch einfach in Etappen zusammen! Und überlegen Sie, in welchen Bereichen es Ihnen leicht fällt, eine Weile auf den gewohnten Konsum zu verzichten. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Sie einen ansehnlichen Betrag zusammen bekommen, den Sie in Ihr Depot stecken können.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, überhaupt anzufangen – aber dann auch in die richtigen Werte zu investieren!

Trendfolgeexperte Michael Proffe
Seit über 30 Jahren hat sich Michael Proffe überaus erfolgreich der Trendfolge verschrieben. Manche bezeichnen ihn sogar als „Mr. Trendfolge“. Bundesweit bekannt – und darüber hinaus – wurde er, weil er es mit drei seiner Börsendienste geschafft habe, in einigen Jahren mit einem Startkapital von 30.000  die unglaubliche Summe von einer Million zu erwirtschaften – dank seiner Trendfolgestrategie.

Michael Proffe ist bekannt aus

Post von Proffe

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