Adidas, die Sommerpause und Ihr Trendfolge-Depot

16.7.2014

Gibt es einen schöneren Zeitpunkt, um in die Sommerpause zu gehen?

Ganz Deutschland liegt im Freudentaumel. Der vierte Stern ist da und die Presse überschlägt sich mit
Lobeshymnen auf die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Es war ein Abend, den die meisten von uns so schnell nicht vergessen werden.

Ein Abend, von dem Sie wahrscheinlich auch noch in 15 Jahren wissen werden, wo Sie ihn verbracht haben.

Ein Ruck geht durch das Land und Wirtschaftsexperten bescheinigen einem solchen Ereignis auch einen
positiven ökonomischen Effekt. Zwar nicht dauerhaft, aber zumindest in einem gewissen Zeitraum nach der
WM.

Es ist der Höhepunkt eines langen Weges, aber auch das Ende so mancher Diskussionen. Ist Löw der richtige
Trainer? Kann man mit ihm Titel gewinnen? – Ja, kann man. Hat Deutschland Führungsspieler? Müssen wir uns,
glaube ich, nicht drüber unterhalten. Wer das Spiel gesehen hat, und das war mit 35 Millionen Zuschauern
fast jeder zweite Bundesbürger, wird wohl nie wieder die Frage stellen, ob Bastian Schweinsteiger ein
Führungsspieler ist. Aber nicht nur er, das gesamte Team hat das Spiel gewonnen.

Und an dem Abend hat es sich wieder bewahrheitet:

Es hat der gewonnen, der es am meisten wollte.

Und die deutschen Spieler wollten es einfach mehr. Es hat einige Meisterschaften gedauert, bis aus viel
Talent, harter Arbeit und nun auch großer Erfahrung die goldene Generation gekrönt wurde.

Aller Kritik zum Trotz ist die deutsche Mannschaft den Weg gegangen, den sie nach dem schlechten Abschneiden
bei der EM in Portugal 2004 eingeschlagen hat (Dort kam man nicht über die Vorrunde hinaus.).

Der Wille zum Erfolg

In solch einem Moment können wir uns freuen. Wir können ausgelassen feiern, wir können aber auch etwas
daraus lernen.

Der Wille zum Erfolg und konsequente Arbeit sind die Grundlage des Triumphs. Deutschland ist nicht nur
Weltmeister geworden, sondern hat sich in den letzten Jahren eine Basis erarbeitet, die durch einen breit
angelegten Plan und eine Idee entstanden ist.

Nach dem Debakel der EM in Portugal wurden Fußball-Jugendzentren eingerichtet. Der Nachwuchs wurde
systematisch aufgebaut und gefördert. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass der Jugendfußball die besten
Trainer erhält, die verfügbar sind. Keiner hat geglaubt, dass das eine Vorgehensweise ist, die schnellen
Erfolg liefert. Es musste erst etwas wachsen und das tat es dann auch.

10 Jahre später konnte der Titel errungen werden.

Aber es war ein Prozess, der abzusehen war. Sowohl 2006 als auch 2010 wurde die Mannschaft jeweils Dritter
und bei der EM 2008 stand die Mannschaft im Endspiel.

Was können wir aus den Entwicklungen für uns mitnehmen?

Vor allem, dass dauerhafter Erfolg nicht über Nacht kommt. Er kommt auch nicht von allein. Wir müssen etwas
tun, um erfolgreich zu sein.

Weiter können wir festhalten, dass es viele, wenn nicht sehr viele Berater gibt, die versuchen, uns gute
Ratschläge zu geben.

Was tun wir mit diesen Ratschlägen? Einfach weghören? Nein, warum? Hätte Jogi Löw immer nur weggehört, wäre
das sicherlich auch nicht gut gewesen. Hören Sie sich ruhig mal ein paar Ratschläge an, aber entscheiden Sie
selbst, ob diese für Ihren Weg hilfreich sind.

Denn Sie sind für den Weg verantwortlich. Es ist ein langer Weg und sicherlich nicht immer einfach zu gehen,
aber es ist wichtig, dass Sie langfristig planen. Kurzfristiges Handeln kann Erfolg bringen, aber eben auch
nur kurzfristig.

Nehmen Sie ruhig das Erfolgskonzept unserer Fußballer. Ein gutes Fundament und langfristiges Handeln führen
zum maximalen Erfolg.

Was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Sommer?

Nun, aus der Weltmeisterschaft haben wir schon eine Menge gelernt. Vor zwei Ausgaben haben wir feststellen
können, dass Angst und Gier keine guten Begleiter sind, vor allem nicht an der Börse.

Am Sonntag haben wir gesehen, dass langfristiges Handeln und ein guter Plan ebenfalls Grundlage des Erfolgs
sind.

Fehlt nur noch eins: die Regeneration. Unsere Nationalspieler brauchen es jetzt dringender denn je. Die
müden Körper müssen sich wieder erholen und der Kopf muss mal an etwas anderes denken als an Fußball.

Mal den Kopf ausschalten und Kraft sammeln

Kennen Sie das nicht auch? Die besten Ideen kommen einem, wenn man gar nicht an dem arbeitet, wofür man eine
Lösung benötigt. Sie brüten stundenlang oder sogar tagelang an einem Problem und die Lösung kommt Ihnen beim
Laufen oder Radfahren.

Das ist nichts Außergewöhnliches. Gute Ideen und neue Kraft kommen oft, wenn wir loslassen. Selbst unsere
Trends laufen nicht immer nur nach oben. Die nehmen sich hin und wieder auch mal Auszeiten und nehmen
Schwung für einen neuen Anstieg.

So geht es auch uns. Also, mir und meinem Team. Wir halten es so wie die Nationalspieler und nehmen uns eine
Auszeit.

OK, wir sind nicht Weltmeister geworden, aber unsere Ergebnisse lassen sich trotzdem sehen. Die Proffe News
machen Pause. Die nächste Ausgabe erhalten Sie wieder am 20. August und dann von einem ganz besonderen Ort.
Sie können gespannt darauf sein.

Bevor wir aber alle gemeinsam in den Sommerurlaub abtauchen, haben wir noch zwei Dinge, auf die wir einen
Blick werfen sollten:

Der Sommer und unser Depot

Der erste Blick geht auf Ihr Depot. Ich werde häufig gefragt, was soll ich machen, wenn ich in den Urlaub
fahre? Was mache ich mit meinem Depot?

Es ist wie so oft im Leben, es gibt keine Antwort, die für alle Leser gleichermaßen gilt. Es kommt darauf
an, ob Sie während des Urlaubs Ihre Werte beobachten können oder wollen. Und dann kommt es darauf an, in was
Sie investiert sind.

Angenommen, Sie können hin und wieder in Ihr Depot schauen und sind nur in Aktien investiert, so können Sie
entspannt alles laufen lassen.

Sind Sie aber in Optionsscheinen oder K.O.s investiert und haben keine Möglichkeit, während Ihres Urlaubs in
das Depot zu schauen, so können Sie die Derivate auch ruhig einmal mit einem Stopp absichern, vor allem,
wenn Ihre Optionsscheine nicht mehr so lange laufen.

Den zweiten Blick werfen wir auf eine Aktie, die langfristig ebenfalls vom WM-Sieg der deutschen Mannschaft
profitiert.

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Das ist die charttechnische Situation. Dann gibt es noch die realwirtschaftliche Situation: Versuchen Sie
mal, ein Trikot der deutschen Nationalmannschaft zu bekommen. Eben, die sind ausverkauft und nun kommen die
neuen Trikots. Die mit den vier Sternen.

Eine Freundin hat am Wochenende nach dem Sieg gesagt: „Jetzt kaufe ich mir auch eine Trikot. Als Erinnerung
an den WM-Sieg“. Und so geht es vielen, die die spannende Entscheidung am Sonntagabend gesehen haben. Wir
wollen die Erinnerung festhalten. Und dazu ist so ein Trikot prima geeignet. Sie sehen, Trendfolge ist sehr nah am Leben.